Im Praktikum entwickeln die Teilnehmenden Software im und rund um den Linux-Systemkern.
Den Einstieg bilden das Konfigurations- und Übersetzungssystem des Kernels (Kconfig/Kbuild) sowie eine virtualisierte Testumgebung mit QEMU.
Darauf aufbauend erlernen die Studierenden die systematische Fehlersuche in Systemsoftware, unter anderem mit (K)GDB, und den Umgang mit internen Schnittstellen des Systemkerns.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einführung in die Systemprogrammiersprache Rust und ihre Anwendung in der Kernel-Entwicklung.
Im praktischen Kern des Kurses implementieren die Teilnehmenden verschiedene Gerätetreiber, sowohl in C als auch in Rust, und erfahren so die Unterschiede beider Sprachen unmittelbar.
Ergänzend werden die Arbeitsmethoden der Open-Source-Community vermittelt, insbesondere die Frage, wie ein Patch eingereicht und akzeptiert wird.
Abgerundet wird das Praktikum durch das Arbeiten mit KI-Agenten in Großprojekten samt ihrer Einsatzmöglichkeiten und Grenzen.