Confidential Computing

Confidential Computing ist ein neues Paradigma zum Schutz von Programmcode und Daten während der Ausführung. Erreicht wird dies durch neuartige Hardware-Erweiterungen, die eine Etablierung von Trusted Execution Environments ermöglichen. Solche vertauenswürdigen Ausführungsumgebungen sind gegenüber der Umgebung vor unberechtigtem Zugriff, z.B. durch privilegierte Systemsoftware-Schichten und Systemadministratoren, geschützt. 

Die Forschungsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitlich zu erforschen, wie diese neuen Umgebungen programmiert und genutzt werden können. Dies beinhaltet die Entwicklung von Systemsoftware-Abstraktionen, um die Hardware-Mechanismen effizient und sicher zu nutzen, aber auch um die Auswirkungen von Confidential Computing auf Anwendungen aufzuzeigen und zu verstehen. Im letzteren Fall sind verteilte Anwendungen von besonderem Interesse, da etablierte Sicherheitsannahmen neu bewertet werden müssen. Die Gruppe konzentriert sich auch auf die Untersuchung der hardwarebasierten Mechanismen selbst, insbesondere ihrer nicht-funktionalen Eigenschaften wie Leistung und Ressourcenanforderungen. Darüber hinaus ermöglicht das gewonnene Verständnis der Technologie, Schwachstellen zu identifizieren und Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

Projekte:

BFT2Chain: Entwurf und Validierung skalierbarer Byzantinisch fehlertoleranter Einigungsalgorithmen für Blockchains

Laufzeit: 1. September 2022 - 30. September 2026
Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Akronym: BFT2Chain
Projektleitung:

Distributed Ledger Technologies (DLTs), oft auch als Blockchains bezeichnet, ermöglichen die Realisierung zuverlässiger und angriffsresilienter Dienste ohne zentrale Infrastruktur. Die verbreiteten "Proof-of-Work"-Mechanismen für DLTs leiden jedoch unter hohen Latenzen von Operationen und enormen Energiekosten. Byzantinisch fehlertolerante (BFT) Einigungsalgorithmen stellen eine potentiell bessere Alternative zu Proof-of-Work dar. Jedoch bringen aktuelle BFT-Protokolle auch Herausforderungen mit…

→ Mehr Informationen

Kontaktpersonen:

Beteiligte Wissenschaftler:

Publikationen: