Im Rahmen der ersten drei Übungsaufgaben wird ein plattformunabhängiges Fernaufrufsystem schrittweise entwickelt und parallel dazu getestet. Als Vorlage und Orientierungshilfe dient dabei das in der Praxis weit verbreitete Java RMI. In den weiteren Übungsaufgaben stehen klassische Problemstellungen von verteilten Systemen wie fehlertolerante Replikation und verteilte Synchronisation im Mittelpunkt.
Übungsbetrieb
Zur jeder Übungsaufgabe werden zu Beginn des Bearbeitungszeitraums Videos und die dazugehörigen Foliensätze veröffentlicht, in denen die Aufgabe vorgestellt sowie relevante Hintergründe näher beleuchtet werden. Die Bearbeitung der Übungsaufgaben erfolgt in 3er-Gruppen und überwiegend in der Programmiersprache Java. Für die erfolgreiche Abgabe einer Aufgabe ist es erforderlich, die eigene Implementierung einem Übungsleiter zu präsentieren.
Nr.
Titel
Ausgabe
Abgabe
0
Grundlagen (freiwillig, liefert aber Passwort für StudOn-Kurs vor der 1. Vorlesung)
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1
Java RMI
18.04.
06.05.
2
Stubs & Skeletons
02.05.
20.05.
3
Fernaufrufsemantiken
16.05.
03.06.
4
Papierdiskussion
30.05.
17.06.
5
Replikation
13.06.
01.07.
6
Verteilte Synchronisation
27.06.
15.07.
Für die digitalen Rechnerübungen wird die Online-Warteschlange Adora Belle verwendet, die hier erreicht werden kann.
Für die Übungsaufgaben werden Vorgaben und Hilfen im Verzeichnis /proj/i4vs/pub (erreichbar über den Informatik-CIP) bereitgestellt.
Es ist empfehlenswert, die jeweilige Aufgabenstellung vor der Bearbeitung einer Aufgabe vollständig zu lesen, um von Beginn an einen Überblick über das zu erstellende System zu haben.
Hinweise
Das Aufgabenblatt 0 ist kein verpflichtender Teil des Übungsbetriebs, die Bearbeitung wird aber als Vorbereitung auf die Veranstaltung empfohlen.
Das StudOn-Passwort wird zwar in der ersten Vorlesung bekannt gegeben, kann aber mit Aufgabe 0 schon vorab ermittelt werden. Das erlaubt eine frühzeitige Anmeldung im Kurs.
Aufgabe 0 ist im Gegensatz zu den späteren Übungsaufgaben als Einzelaufgabe konzipiert.
Das Verzeichnis /proj/i4vs ist üblicherweise nicht automatisch eingebunden und muss daher einmalig manuell (z.B. via cd) betreten werden, bevor es im Dateimanager sichtbar wird.